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Glaserei Berlin Kreuzberg, Graefestraße 12, Meisterbetrieb Jürgen Meyer, Tel.: (030) 693 48 09

Glaserei Meyer Werkstätten

Wissenswertes über Glas als Werkstoff

Es gibt viele interessante Details über den Werkstoff Glas zu berichten. Deshalb die nachfolgenden Links für den interessierten Leser:

Glaserei Meyer Geschichte der Glasherstellung lesen

Schaltbare "intelligente" Sonnenschutzverglasungen lesen

Isolierglas-Jalousien lesen

g-Wert Sonnenschutz + Verglasung lesen

Wintergarten lesen

Lichtplatten lesen

[ Brandschutzverglasung ]   [ Einscheibensicherheitsglas ]   [ Flachglas ]   [ Glassteine ]   [ Isolierglas ]   [ Sonnenschutzglas ]   [ Teilvorgespanntes Glas ]   [ Verbundglas ]   [ Verbund-Sicherheitsglas ]   [ Wärmeschutzglas ]

Flachglas

Flachglas ist ein scheibenförmiges Glas, das z. B. als Fensterglas, aber auch als Vorprodukt für Spiegel- und Automobilglas Verwendung findet.
Heute ist der Großteil des Flachglases im Floatprozess erzeugtes Floatglas.
Walzglas wird für geprägtes Glas (mit Relief) oder Sicherheitsglas mit Drahtgitter benutzt.
Für andere "historische" Verfahren siehe Glasgeschichte.
Flachglas wird im Bauwesen vielfältig eingesetzt. Unterschieden werden kann hierbei nach der Zusammensetzung der verwendeten Produkte und nach der Art der Konstruktion.   [nach oben]

Einscheibensicherheitsglas

Einscheibensicherheitsglas ist thermisch oder chemisch vorgespanntes Glas.
Bei thermisch vorgespanntem Glas wird das Glas auf etwa 600 Grad Celsius erhitzt und dann durch Anblasen mit kalter Luft rasch abgekühlt. Da sich der Kern langsamer abkühlt, entsteht eine Spannung im Glas.
Einscheibensicherheitsglas kann grundsätzlich nicht mehr bearbeitet werden. Wenn das Spannungsfeld unterbrochen wird, so zerfällt das Glas in kleine Krümel.
Besonders empfindlich sind die Kanten der Gläser. Durch die Vorspannung ist das Glas wesentlich widerstandsfähiger gegen Biegebelastungen und Temperatur bedingte Spannungen. ESG-Gläser werden auch für so genannte Alarmgläser genutzt.   [nach oben]

Teilvorgespanntes Glas

Teilvorgespanntes Glas ist thermisch vorgespanntes Glas. Die Vorspannung ist jedoch nicht so hoch wie bei Einscheibensicherheitsglas und deshalb ist das Bruchverhalten anders. Die Scheibe ist ebenfalls härter als normales Floatglas und bricht mit langen Rissen, die von der Störstelle bis zum Rand des Glases verlaufen.   [nach oben]

Verbund-Sicherheitsglas

Verbund-Sicherheitsglas besteht aus abwechselnden Schichten von Glas und Kunststofffolie (Polyvinylbutyral, PVB).
Bei Bruch sollen die Glassplitter oder -scherben an der Folie haften bleiben.
Sicherheitsglas mit einer Dicke von etwa 25 mm wird als Panzerglas bezeichnet und beispielsweise für Schaufenster, Vitrinen und Autofenster verwendet.
Wird die Schichtdicke entsprechend gesteigert, spricht man von schussfestem Glas.
Verbundsicherheitsglas kann aus Kombinationen von verschiedenen Glastypen (Float, ESG, TVG) bestehen.   [nach oben]

Verbundglas

Verbundglas besteht aus mindestens zwei Scheiben und organischen Zwischenmaterialien, vor allem Gießharz.   [nach oben]

Isolierglas

Isolierglas, Mehrscheiben-Isolierglas besteht aus mindestens zwei Scheiben und einem Randverbund mit Scheibenzwischenraum (SZR), der mit Gas oder Luft gefüllt sein kann.   [nach oben]

Brandschutzverglasung

Die Brandschutzverglasung ist ein System, das die Anforderungen einer Feuerwiderstandsklasse nach DIN 4102 erfüllt.
Brandschutzverglasungen können Einfach- oder Isolierverglasungen sein.   [nach oben]

Sonnenschutzglas

Sonnenschutzglas ist ein besonderes Glas, meist Isolierglas, dass durch absorbierende und reflektierende Beschichtung verbesserte Sonnenschutzeigenschaften aufweist.   [nach oben]

Wärmeschutzglas

Wärmeschutzglas ist ein Isolierglas, das verbesserte Wärmeschutzeigenschaften aufweist.   [nach oben]

Glassteine

Glassteine (früher: Glasbausteine) sind hohle Bauelemente aus quaderförmig hergestellten, miteinander verschmolzenen Halbschalen aus Pressglas.
Sie werden in verschiedenen Formaten aus Klar- oder Farbglas hergestellt.
Glassteine werden ausschließlich für vertikale Anwendungen eingesetzt. Für horizontale Anwendungen eingesetzt, heißen Sie Betonglas.
Sie sind durch ihre Struktur oder Oberflächenbeschaffenheit in der Regel optisch so verzerrend, dass Sie zwar lichtdurchlässig, aber zugleich undurchsichtig sind. Mit ihnen werden Wandöffnungen gefüllt oder lichtdurchlässige Wände aufgezogen. Sie können, ähnlich anderes Mauerwerk mit Mörtel aufgemauert, oder (üblicherweise bei größeren Serien) als Fertigelemente hergestellt werden. Dabei werden Bewehrungsstähle zur Erhöhung der Stabilität in den Fugen verlegt.
Es gibt aber auch andere mörtellose Verlegesysteme, die insbesondere für Heimwerker geeignet sind. Die Dicke (und damit die Wandstärke) beträgt üblicherweise 8 oder 10 cm, bei speziellen Brandschutzsteinen aber auch bis 16 cm.
Häufig verwendete man Sie in den sechziger und Siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts bei Außenwänden von Treppenhäusern.
Heute werden Sie besonders als gestalterisches Mittel wieder entdeckt.   [nach oben]

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